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Stiftung Dianino – Wie hilft die Diabetes-Nanny?

In den Tagen der Manifestation wird man förmlich mit Informationen überhäuft. Informationen mit denen man oftmals gar nicht viel anfangen kann. Auch ich bekam einen Flyer in unserer Mappe über die Stiftung Dianino. Ich schaute mir die Homepage an und ich dachte mir: “Mensch so etwas bräuchte ich auch”! Für mich war irgendwie nur überhaupt nicht klar, ob mir eine Nanny “zustehen” würde? Ich dachte eine Nanny kommt nur, wenn du alleinerziehend bist oder dein Partner oder man selbst erkrankt ist und und und. Ich war in der Tat nicht wirklich aufnahmefähig sonst hätte ich erkannt, dass Dianino in jeder Lage hilft – egal ob Alleinerziehend, oder innerhalb einer Familie, im Kindergarten das Gespräch und die Schulung mit den Erzieherinnen durchführt oder mit den Lehrern spricht, oder aber auch in schwierigen familiären Situationen wie Todesfall o.ä.

Man sagt einfach bei seinem betreuenden Diabetologen, dass man gerne eine Diabetes-Nanny haben möchte. Der Diabetologe ruft die Stiftung an, die Stiftung vermittelt die Nanny an die Eltern und die Eltern melden sich bei der Nanny und ruckzuck wird geholfen. Es geht sehr schnell und ist absoluten kostenlos. Die Stiftung übernimmt die Kosten in vollem Umfang.

Letztes Jahr war ich mit Phil zur Reha in Bad-Kösen. Dort saß eine Diabetes-Nanny in unserem Mütter-Kreis. Ich fand das unglaublich beeindruckend als sie uns das erzählte. Für mich stand schnell fest – ich möchte selbst auch eine Diabetes-Nanny werden. Kann ich als nur Mutter eines Diabetes-Kindes Diabetes-Nanny werden???? JAAAAAAA – ich kann! Ich kenne mich mit der Erkrankung aus, kann den Erzieherinnen natürlich vermitteln auf was es ankommt. Ich kann von Mutter zu Mutter Erfahrungen weitergeben, die gerade am Anfang unglaublich hilfreich sind. Tips die dir kein Arzt geben kann.  Ich fand das großartig, einen Bereich gefunden zu haben wo ich mich ehrenamtlich engagieren kann und gleichzeitig helfen kann die Erkrankung für Erzieherinnen und Lehrer in den Gesprächen so nahe zu bringen, dass sie die Angst verlieren oder einer Familie in der schwierigen Anfangszeit zur Seite zu stehen.

Ich stehe unmittelbar vor meinem ersten Einsatz als Diabetes-Nanny und ich gestehe : Ich bin aufgeregt! Am 24.02. geht’s los! Ich darf die Erzieherinnen in einem Kita schulen und ihnen die Angst vor dem Mittagessens-Bolus nehmen. Ich freue mich unglaublich auf meinen ersten Einsatz! Ich helfe beim berechnen der KEs, biete Hilfestellung mit der Pumpe und was sonst noch alles auf mich zukommt – na da lass ich mich überraschen!

http://www.stiftung-dianino.de/home/

Gast Autor

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